Die Chronologie von PrayNetJahr 1999/2000
14. Januar 1999:Sabine Eujen stellt im Ökumenischen Gesprächskreis die Idee vor, dass zum Beginn des Jahres 2000 die christlichen Kinder und Jugendlichen der Welt Gebet austauschen. Pater Dr. Jonathan Düring OSB prägt für diese Idee den Begriff „PrayNet". Danach ging die Arbeit los, um die eben geborene Idee mit leben zu füllen. Aufgrund einer UNICEF-Karte beschloss das Team, für die Gebete ebenfalls Karten zu benutzen. Ein Malwettbewerb am EGM brachte mehr als 70 Vorschläge. Daraus wurden von einer Jury die 4 eindrucksvollsten Motive gewählt. Diese wurden von Benedict Press in Münsterschwarzach auf Karten gedruckt. An Ostern 1999 standen die ersten 12 000 Karten für einen Austausch von Gebeten zur Verfügung. Nun ging es darum, die Idee möglichst kurz und knapp in vielen gängigen Sprachen zu beschreiben und sie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
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17. Juli 1999:Nun ist das PrayNet-Material gedruckt und übersetzt und PrayNet kann an die Öffentlichkeit gehen. PrayNet wurde mit einem feierlichen Gottesdienst am Schulfest in Münsterschwarzach eröffnet mit Unterstützung der evangelischen Paten Fürst und Fürstin zu Castell-Castell und des katholischen Paten Abt Fidelis Ruppert OS8. 29. Oktober 1999:Plötzlich treffen Gebete, auf unseren Karten geschrieben, aus Obera Misiones, Argentinien ein. Jedoch hatten wir mit Sicherheit bis dato keine Gebet von uns dorthin verschickt. Jetzt wissen wir: Das Netz wird wirklich weltweit geknüpft. Später finden wir heraus, dass eine kirchliche Realschule in Diessen am Ammersee die Idee von PrayNet aufgegriffen hatte und diesen Gebetskontakt für uns hergestellt hatte. November 1999:Zum zweiten Mal erreichen uns Gebetskarten, diesmal aus dem Montessori Training Centre in Mtwara, Tansania. Schwester Berntraud Schreck schickt uns Gebetskarten zurück. Januar 2000:Für PrayNet konnte ein kleines Büro mit Internet-Anschluss eingeweiht werden. Die Paten beider Konfessionen waren zum Gottesdienst aus diesem Anlass dabei.
26. Juli 2000:Das bayerische Fernsehen bringt einen etwa zweieinhalb - minütigen Beitrag über PrayNet im Rundschau Magazin auf Bayern 3 im Fernsehen. Darin wird die Aktion von Fernsehjournalist Frank Breitenstein sehr gut erklärt. PrayNet hat inzwischen 20.000 Karten für die persönlich zu schreibenden Gebete in alle Welt geschickt. 21. November 2000:Eine neu an unsere Schule gekommene Schülerin bringt die Idee eines Gebetstages für Schulen ein, initiiert von der Schüler Mission Deutschland. Wir greifen dies gerne auf und gestalten diesen Vormittag im Sinne von PrayNet: Unsere Schüler sind aufgerufen, Gebete zu schreiben für die Schule "Talitha Kumi" in Bethlehem, Palästina. Dort hatte vor etwa vier Wochen die Intifada begonnen, die heute noch anhält. Plötzlich sehen sich unsere Schüler durch ihre PrayNet-Gebete mit realer Weltpolitik konfrontiert. So werden die Zeitungs- und Fernsehnachrichten für sie persönlich mit leben gefüllt und nachvollziehbar. Inzwischen sind 30 000 Karten verschickt. Jahr 2001/2002 Jahr 2003/2004
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