Das Gebet als Weg zu Frieden und Versöhnung
|
|
|
| Bild: PrayNet |
| Gebetskarte von PrayNet |
 Klicken Sie auf das Bild, um es in Originalgröße
anzeigen zu lassen |
| „Der Weg, auf den uns
Gottes Weisung führt, und der zum Frieden führt, ist der feste Wille,
andere Menschen und Völker in ihrer Würde zu achten, verbunden mit der
Bereitschaft zu einsatzbereiter und tätiger Geschwisterlichkeit. Jeder
kann mitknüpfen an diesem Netz der Solidarität unter Menschen. Je mehr
daran knüpfen, umso weiter reicht dieses Netz in die Gesellschaft und in
die Gemeinschaft der Völker hinein und kann das öffentliche Bewusstsein
unter den Menschen in der Welt prägen.
(Bischof
Reinhard Lettmann)
Weil Gott mit den Menschen durch Jesus Christus Frieden geschlossen
hat, sind Christen in der Welt aufgerufen, Verbindungen zu schaffen, die
beständige und friedliche Gemeinschaften zum Ziel haben. Im Gebet bringen
wir die Klage über Schuld und Leiden in der Welt vor Gott.
Kleine Schritte des Friedens gehen
Wer vor Gott um Vergebung bittet, kann die Schuld für das Leiden nicht
mehr anderen zuweisen und wer von Gott Vergebung empfängt, kann dem
Nächsten nicht mehr die Vergebung verweigern. So kann das Gebet dazu
beitragen, auch in unlösbaren Konflikten das gemeinsame Leben nicht
aufzukündigen. Wer im persönlichen Gebet ein Stück vom Frieden Gottes
erfährt, kann auch im Lebensalltag fähig werden, kleine Schritte des
Friedens zu gehen.
Junge Menschen, die über Länder- und ideologische Grenzen hinweg Gebete
ausgetauscht und füreinander gebetet haben, haben als Erwachsene
vielleicht mehr Hemmungen, ihre Konflikte mit militärischen Mitteln zu
lösen. Wir haben die Hoffnung, dass die internationalen Gebetskontakte das
Engagement der Teilnehmer für den Frieden auf der Welt fördern.
PrayNet versteht sich als ein Angebot an Jugendliche, Grenzen zu
überschreiten und Mitglied einer weltweiten Gemeinschaft zu werden, die
durch das Beten auf Versöhnung und Frieden hin wirkt.
|